Die Morgenandacht 40° Rom

Manuela Brocksieper
Manuela Brocksieper

Die Morgenandacht 40° Rom

Manuela Brocksieper ist diakonisch-pädagogische Mitarbeiterin der Epiphanias-Gemeinde. Aber sie ist auch Geologin. Sie ist viel in der Welt herumgekommen. In dieser Woche berichtet sie von ihren Eindrücken und Erlebnissen auf verschiedensten Breitengraden der Welt. Heute vom 40.° Breitengrad, auf dem Rom liegt.

Bild: Bremische Evangelische Kirche

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Manuela Brocksieper ist diakonisch-pädagogische Mitarbeiterin der Epiphanias-Gemeinde. Aber sie ist auch Geologin. Sie ist viel in der Welt herumgekommen. In dieser Woche berichtet sie von ihren Eindrücken und Erlebnissen auf verschiedensten Breitengraden der Welt. Heute vom 40.° Breitengrad, auf dem Rom liegt.

In dieser Woche geht es um die Breitengrade der Welt. Orte, an denen ich als Geologin bereits war und die unterschiedlicher nicht sein können. Nur eines haben sie alle gemeinsam: sie haben mich sehr beeindruckt! Heute soll es nach Rom gehen – auf 40° Grad Breite. Eine heilige Stadt. Das Zentrum für gläubige Katholiken. Überquellend vor Geschichte, Kunst und Kultur.

Mit hunderten von Sehenswürdigkeiten, die jede Reise sprengen. Der Petersdom, das Kolosseum, der Pantheon, die spanische Treppe, der Trevi Brunnen – es gibt so viele Orte, die faszinieren und Geschichte atmen. Eine Stadt, die immerhin als einzige weltweit einen anderen Staat beherbergt, den Vatikan. Rom ist ein Städteerlebnis für alle. Hier findet jeder seine und ihre Faszination. Ganz gleich, was man sucht. Ich durfte zum Lutherjubiläum an einer Ökumenischen Reise dorthin teilnehmen. Und die war sehr besonders.

Nicht nur trafen wir besondere Gesprächspartner und durften an ganz außerordentlichen Orten sein – wir waren wirklich gut durchmischt als Katholiken und Protestanten aus Bremen und gemeinsam mit dem Bürgerschaftspräsidenten Christian Weber unterwegs. Und der Austausch untereinander war auch wirklich etwas ganz Kostbares. Sich mehr verstehen und voneinander erfahren. Das gibt es auch nicht immer im Alltag. Es lohnte sich aber sehr.

Wir besuchten in Rom auch die Christuskirche. Eine evangelisch-lutherische Gemeinde, die zum Lutherjahr vom Papst einen Abendmahlskelch geschenkt bekommen hat. Ja – ganz richtig. Ein starkes Symbol. Denn genau an dieser Stelle trennen sich oftmals die Glaubensrichtungen. Und genau auf diesen Austausch wollte Franziskus speziell hinweisen. Sucht nicht das Trennende. Schafft Neues, Gemeinsames. Wir waren begeistert.
Es ist ein sehr guter Rat, nicht immer das Trennende zu betonen, sondern das Gemeinsame zu suchen. Wie es auch in der Bibel heißt: Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig heißt es in der Bibel. Das ist ein sehr guter Rat. Auf jedem Breitengrad der Welt.

Autor/Autorin

  • Manuela Brocksieper

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